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Josef Raffin, geb. am 24.05.1932 in Überlingen am Bodensee erlernte den Beruf des Orgelbauers von der Pike auf. Nach der Meisterschule in Ludwigsburg mit anschließender Meisterprüfung in Stuttgart, machte sich Josef Raffin am 02.01.1960 selbständig. Mit einer Kiste voll Werkzeuge fertigte er mit seinem Schwager zunächst Boote, Klein- und Küchenmöbel. Nachdem die erforderlichen Maschinen für den Kirchenorgelbau angeschafft wurden, konnten Orgelteile serienmäßig produziert werden. Diese wurden an Orgelbaubetriebe im In- und Ausland geliefert. Als Anfang der 70er Jahre Restaurationen von Drehorgeln auf ihn zukamen, gaben sie ihm den Anstoß, selbst eine Drehorgel zu entwickeln. Es entstand die bis heute beliebte 20er Notenbandorgel, von welcher 1977 die erste Serie mit 13 Orgeln aufgelegt wurde.
In der Zwischenzeit ist das Programm gewachsen: von der tragbaren Bauchorgel mit 31 Pfeifen bis zur großen Konzertorgel mit Trompeten, bei der es dann bis 124 Pfeifen sind, findet der Drehorgelfreund alles, was sein Herz begehrt. In rund 30 verschiedenen Ländern der Erde sind die handgefertigten und qualitativ hochwertigen Raffin-Drehorgeln vertreten. Als besondere Auszeichnung erhielt Josef Raffin 1988 in einer feierlichen Zeremonie in Rom den "Oscar Europe" verliehen.
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Konzertorgel R 31
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Umhängeorgel R 20/31 “mini”
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Konzertorgel R 20/67
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Viel Zeit und Aufmerksamkeit widmete Josef Raffin in den letzten Jahren den Musik- arrangements, welche vornehmlich von seiner außergewöhnlichen musikalischen Phantasie geprägt sind. Inzwischen gibt es für beide Orgeltypen (R20 + R31) annähernd 180 verschiedene Musikrollen aus eigener Produktion. Neue Musikarrangements, neue Orgeltypen, technische Verbesserungen in der Produktion und Innovationsfreudigkeit kennzeichnen nach wie vor den Kleinbetrieb.
 Im Jahre 1997 wurde aus der Einzelfirma eine GmbH gegründet. Josef Raffin führt zusammen mit seinen beiden Schwiegersöhnen Wolfgang Kaupp und Rafael Engeser die Geschäfte. Während er sich hauptsächlich den Neu- entwicklungen widmet, ist die 2. Generation für den technischen und kaufmännischen Bereich verantwortlich.
 Ebenso wirken die beiden Raffin-Töchter Gudrun und Friedlinde tatkräftig mit. Während Gudrun Kaupp schon jahrelang in der Bandproduktion Ihre Erfahrungen positiv mit einbringt, widmet sich Friedlinde Engeser den Musikarrangements seit dem Jahre 2003. Eine Ausbildung als Organistin und Violistin kommt ihr dabei zugute.
 Ein langjähriger Wunsch von Josef Raffin erfüllte sich im Jahre 2002. Rechtzeitig zu seinem 70. Geburtstag konnte er ein neues Produkt vorstellen und zwar eine handwerklich, meisterlich gearbeitete Flötenuhr mit einem feinen und lieblichen Klang. Außer in Deutschland wurden diese elektronisch gesteuerten Flötenuhren auch schon in die Schweiz und in die Vereinigten Staaten verkauft.
Im Sommer 2004 folgte die nächste Neuerscheinung eine neue ”Überlinger Konzert-Straßenorgel“ mit 115 Pfeifen und 2 integrierten Akkordeons, die auch von Privatleuten und Geschäften gemietet werden kann.
Eine große Freude erlebte Josef Raffin mit seiner Frau Theresia im November 2004. Im großen Kreis Ihrer Familie feierten die beiden das seltene Fest der goldenen Hochzeit.
Anlässlich zum 45-jährigen Bestehen der Firma am 01.01.2005 übergab Orgelbaumeister Josef Raffin den beiden Familien Kaupp und Engeser seinen Orgelbau- betrieb, ist aber weiterhin in der Neuentwicklung und Kundenbetreuung tätig.
Auch in Zukunft wird die Orgelbau GmbH das Altbewährte weiterführen und mit neuen Ideen mutig in die Zukunft schreiten.
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